In unserer Reihe NETZ:RADAR stellen wir euch die aktuell wichtigsten Meldungen der Online-Marketing-Welt in kurzen Häppchen vor.
Das erste Lebenszeichen:
Happy New Year! Der Montag der Monate. Der Start in das Neue. Wie so oft merkt man im Januar, dass nicht alles neu ist, sondern, dass es meistens genau da weiter geht, wo man im Dezember aufgehört hat.
Also: keine Panik auf der Titanic. die Vorsätze von letztem Jahr gelten auch noch in diesem. Haltet die Ruhe der Feiertage so lange fest, wie ihr könnt: Der Stress kommt früh genug!
Wir starten das Jahr mit Informationen: Zu was? Hauptsächlich KI. Ich empfinde aktuell einen ziemlichen Shift in der Berichterstattung und der allgemeinen Meinung zu dem intensiven Einsatz von LLM’s und Co. Deswegen werden ich hellhörig: Wo geht es hin mit dem Supertrend und was bedeuten die News für euch und uns?
Publisher im Umbruch: Warum Creator über Relevanz entscheiden könnten
KI hat das Internet im Gesamten komplett verändert. Die unzähligen Modelle fluten unsere Köpfe und alles darüber hinaus dermaßen mit Inhalten, dass auch die größten Player der Branche kaum mehr Kontrolle über ihre Reichweite haben.
Der Versuch, jegliche menschliche Arbeit bis ins Unendliche zu optimieren, scheint immer mehr wie eine unaufhaltbare Überschwemmung durch seelenlose Inhalte.
Nun rücken große Brands immer näher und näher an Creator:innen ran, um Einfluss zu behalten. Ironisch, oder?
Für viele war diese Entwicklung zu erwarten. Zunehmende künstliche Intelligenz = zunehmende Sehnsucht nach menschlichen Inhalten. Es lohnt sich absolut diesen Artikel zu lesen und die verlinkten Studien zu sichten, bevor ihr als Unternehmen eure gesamte Kapazität in KI investiert.
Scam im Karrierenetzwerk: Warum LinkedIn immer häufiger zur Betrugsfalle wird
Viele unserer Kunden verwenden LinkedIn als zentrale Marketingplattform. Vor Allem für Recruiting-Ads und den entsprechenden Unternehmensauftritt, lohnt es sich die Plattform regelmäßig zu bespielen.
Aktuell verzeichnet der Anbieter jedoch einen rasanten Anstieg an Fake-Profilen und damit verbundenen Scams, die sich in vielversprechenden Job-Angeboten finden.
Recruiting Ads sind ein sehr sensibles Thema, das viel Vertrauen von der Zielgruppe erfordert. Ist dieses Vertrauen kompromittiert, empfehlen wir als Brand direkt zu reagieren.
Deine echten Inhalte sollten sich unmissverständlich von den aktuell kursierenden Scams abheben. Da viele der betrügerischen Profile mit KI-generierten Bildern und Texten befüllt sind, empfehlen wir hiermit eher sparsam umzugehen.
Google verändert die Startseite – und pusht seinen KI-Modus so deutlich wie nie
Wenn wir hier Bingo spielen würden, dann wäre “Google” auf jeden Fall eine sichere Gewinnchance.
Dieses Update musste aber rein:
Viel geändert hat sich nicht, aber da Google nicht regelmäßig die tatsächliche Startseite anfasst, ist die Änderung doch erwähnenswert.
Der KI-Modus ist jetzt als Button im Suchfeld der Startseite fest verbaut. An einer Stelle, die für User:innen fast unumgänglich ist.
Dort wo intuitiv der Bestätigungsbutton sitzen würde, glitzert nun das bunte Feld.
Der Take-Away? Google pusht und pusht den KI-Modus weiter nach vorne.
Wenn die KI-Blase platzt: Warum das die beste Nachricht für echte Innovation sein könnte
Manche von uns warten gespannt, andere klappern mit den Zähnen: Expert:innen sprechen schon seit einiger Zeit von einem potenziellen Crash der spekulativen KI-Blase. Vergleiche werden hierbei zum Dotcom Crash der 2000er gezogen.
Wann platzt die KI-Blase?
OpenAIs letzte Umsatzberichte sorgen auch bei Personen ohne MBA für ein verwundertes Gesicht. Die Geschäftsmodelle rechnen sich – aber eben ins Negative. Und zwar mit mehreren Nullen. KI kostet aktuell mehr, als dass sie einspielt.
Wie lang wir noch haben, um Bilder von unseren Familienmitgliedern als Banane zu generieren, weiß man nicht genau. Wie es danach weiter geht, versucht t3n im Artikel zu mutmaßen.
Was sagt ihr zu den Entwicklungen? Welche News haben euch zum Jahresstart am meisten beschäftigt?
Grüße aus dem verschneiten Stuttgart,
Justine ✨

